Unser Projekt „Making of: Menschheit“ dreht noch eine weitere Runde! Diesmal gehen wir live auf Sendung! Seid dabei, und werdet live gesendet! Am 27.3. im Deutschlandfunk Köln, um 19:30. Wir freuen uns! Und sind auch etwas aufgeregt!
Es war einmal… die Menschheit. Doch wie klang sie? Live schließt das Publikum Lücken im Tonarchiv der Weltgeschichte.
Am ersten Abend des Kölner Kongresses wagen Felizitas Stilleke und Philine Velhagen ein Experiment: Live vor Ort im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks und von da direkt in den Äther wollen sie gemeinsam mit dem Publikum Lücken im Tonarchiv der Weltgeschichte schließen. Die Lücken nämlich, die das Patriarchat über Jahrtausende in den Soundarchiven der Welt hinterlassen hat.
Stellt man sich den Sound der Steinzeit vor, haben wir Hollywoodfilme wie „Am Anfang war das Feuer” oder „10.000 B.C.” im Ohr, die den Anschein erwecken, die Prähistorie war bevölkert von jagenden, grölenden und kämpfenden Männern. Zeit für Neuaufnahmen!
Denn: Wo steht eigentlich geschrieben, dass in der Steinzeit Männer jagten und Frauen sammelten? Archäologische Befunde zeigen längst: Alltag, Arbeitsteilung und Sorge verliefen oft gleichberechtigt. Und doch fehlen die Töne dazu: keine jagende Frau, kein sorgender Neandertaler, kein gemeinsames Aushandeln. Historische Geräusche, die von patriarchaler Macht übertönt und verschluckt wurden.
Philine Velhagen und Felizitas Stilleke von Drama Köln bitten das Publikum, sich genau für diese Neuaufnahmen zur Verfügung zu stellen, Expertinnenrat dafür bekommen sie u.a. von der Sachbuchpreisträgerin Ulli Lust und von Gertraud Klemm, der Autorin der Streitschrift „Abschied vom Phallozän“.
In diesem einstündigen Live-Experiment diskutieren und vertonen die Autorinnen gemeinsam mit dem Publikum und ihrem Team akustische Ursprungsszenen der Menschheitsgeschichte neu.
Foto: © Nathan Pramoediya Ishar
Eintritt frei. Eine Anmeldung zum Kölner Kongress 2026 ist hier möglich. Die Veranstaltung findet im Deutschlandradio Funkhaus in Köln statt.
Ihr braucht Publikum, um Eure neue Dialogszene auszuprobieren, einen Aufstand zu proben oder eine Chorzeile für Euren nächsten Song? Dann kommt zu unserem Feedbackabend.
Wie gewohnt darf alles präsentiert und mitgebracht werden, was euch gerade umtreibt, ob nun Euer neues Rezept für Mürbekuchen oder die These Eurer Habilitationsschrift, Probeläufe für das Schlussmachgespräch mit Eurem Liebsten oder das Häkelbild für die Schwiegermutter, und natürlich Projektidee, Ahnungen, was auch immer – bringt es mit, tragt es vor, lasst die anderen kosten, urteilen, mitmachen, zeigt es uns.
Jede/r bekommt 3 Minuten und die volle Aufmerksamkeit des Publikums.
Feedback garantiert.
Ehrlich aber wohlgesonnen.
Mit 4 einfachen Spielregeln.
Sagt bitte vorab Bescheid, ob ihr kommt und eine Ideen mitbringt, dann können wir besser planen: philine@drama-koeln.de. Ihr könnt auch einfach als Feedbackgeber/in kommen, ohne selber etwas vorzustellen.
Eine Radio-Übernahme von Drama Köln e.V. in Kooperation mit dem Deutschlandfunk
Termine:
Sa 29.11.2025, 19.30 Uhr (Premiere)
So 30.11.2025, 19.30 Uhr
Mo 1.12.2025, 19.30 Uhr
Mi 3.12.2025, 19.30 Uhr
Mi 10.12.2025, 19.30 Uhr
Ort: Hörspielstudio des Deutschlandfunks in Köln, Raderberggürtel 40, 50968 Köln

Alle Vorstellungen sind derzeit ausreserviert.
Aber: Oft werden kurzfristig noch Plätze frei – garantieren können wir dies zwar nicht, aber die Chancen stehen sehr gut. Es lohnt sich also, zur Abendkasse zu kommen und sich auf die Warteliste setzen zu lassen.
Bitte kommt dafür spätestens 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn (19:15 Uhr) zur Abendkasse!
Tickets: https://rausgegangen.de/events/making-of-menschheit-0/. Eintritt frei // Limitierte Plätze// Verbindliche Buchung erforderlich

70.000 Jahre Menschheitsgeschichte sollen fürs Radio zum Klingen gebracht werden, frei nach Yuval Noah Harari, Ulli Lust und vielen weiteren Vergangenheitsforschenden. So die fiktive Setzung für die neue partizipative Radioperformance von Philine Velhagen und Felizitas Stilleke.
Der Text steht schon lange. Doch ein entscheidender Teil fehlt: die Stimmen, das Rauschen, das Getrappel der Vergangenheit. Und genau hier kommt das Publikum ins Spiel. Statt nur zuzuhören, tritt es selbst vor die Mikrofone: als Jäger:innen auf Mammuts, als Bauern im Kampf, als erste Steuerzahler:innen der Geschichte. Es entsteht ein Soundtrack, den keine Maschine und kein Archiv je liefern könnte – weil er nur in diesem Moment, an diesem Ort entsteht.
Und so werden Statist:innen zu Hauptdarsteller:innen und die Dynamik der Gruppe – ganz typisch für die Produktionen von Drama Köln – zum Gegenstand künstlerischer Forschung. Doch was, wenn dieses „Making of“ am Ende mehr ist als nur ein Blick hinter die Kulissen des Radios? Was, wenn die Menschheitsgeschichte, die wir erzählen, plötzlich nicht mehr Vergangenheit ist – sondern mit jeder Stimme neu entschieden wird?

mit: Azizè Flittner, Felizitas Stilleke, Philine Velhagen, Oleg Zhukov und dem Sprechensemble des Deutschlandfunks // Künstlerische Leitung: Philine Velhagen & Felizitas Stilleke // Ausstattung: Cordula Körber // PR: neurohr&andrä // Produktion: Béla Bisom / transmisson // Produktionsleitung: Milena Rosiny // Abendspielleitung: Paula Pohlus // Ton und Technik Deutschlandfunk: Michael Morawietz, Eva Pöpplein, Christoph Rieseberg // Organisation/Foyer/Inspizienz Deutschlandfunk: Manfred Raths // Leitung Sprechensemble: Gerd Daaßen // Besonderer Dank an Tina Klopp und Marcus Gammel (Deutschlandfunk)
ALLE FOTOS: Nathan Pramoediya Ishar / @pramoediya

Eine Produktion von Drama Köln in Kooperation mit dem Deutschlandfunk
Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste






Im Rahmen der Reihe COMMON STRUGGLES am Freien Werkstatt Theater.
Was hält uns zusammen?
Praktiken der Solidarität, der Fürsorge und des Miteinanders haben es schwer in unserer Gegenwart – ihnen stehen zunehmend identitäres Denken, Rechtsruck, Profitinteressen und autoritäres Machtstreben entgegen. Unsere Gesellschaft droht auseinanderzubrechen. Doch was hält uns zusammen? Wie schaffen wir es, aufeinander zu hören, voneinander zu lernen und sorgsam miteinander zu streiten?
Mit dabei DER KREIS
Partizipative Performance am Chlodwigplatz | Wie wäre es, wenn wir selber bestimmen, wozu und wie wir uns positionieren? Im Realen und Face to Face? Der Kreis ist eine performative Einladung sich zusammen öffentlich zu positionieren. Die Gruppe aus Teilnehmenden und Performer:innen generiert dabei immer wieder neue Wirs vor urbaner Kulisse. Koproduktion Drama Köln & FWT
6. Juni 18h und 7. Juni 19h
Tickets https://tickets.qultor.de/event/der-kreis/der-kreis-2025-06-06-1900
Zwischen apokalyptischer Ekstase und Verzweiflung feiern die vier letzten Partygäste eine scheinbar nie endende Weltabrissparty. Nicht wissend, was kommt, wollen sie für eine andere Zeit und einen Lichtjahre entfernten Ort festhalten, was Menschlichkeit ausmacht: Erinnerungen, Klänge, Fragmente einer untergehenden Welt. Sie fertigen Tonaufnahmen von ihrem Menschsein in dieser Welt an. Wird je etwas da draußen diese Botschaften empfangen und verstehen? Oder sind sie selbst die Aliens, die ihre Welt nicht mehr begreifen? Wonderboom bezieht sich auf die Raumsonden Voyager, die 1977 mit goldenen Datenplatten starteten, um möglichen intelligenten Lebewesen von der Menschheit zu berichten. Ein Tanz auf dem Vulkan oder eine Zeitreise ins Ungewisse – in jedem Fall eine Party, bei der man dabei sein möchte.https://www.tanz-nrw-aktuell.de/programm/tbd
Ihr braucht Publikum, um Eure neue Dialogszene auszuprobieren, einen Aufstand zu proben oder eine Chorzeile für Euren nächsten Song? Dann kommt zu unserem Feedbackabend. Wie gewohnt darf alles präsentiert und mitgebracht werden, was euch gerade umtreibt, ob nun Euer neues Rezept für Mürbekuchen oder die These Eurer Habilitationsschrift, Probeläufe für das Schlussmachgespräch mit Eurem Liebsten oder das Häkelbild für die Schwiegermutter, und natürlich Projektidee, Ahnungen, was auch immer – bringt es mit, tragt es vor, lasst die anderen kosten, urteilen, mitmachen, zeigt es uns.
Jede/r bekommt 3 Minuten und die volle Aufmerksamkeit des Publikums. Feedback garantiert. Ehrlich aber wohlgesonnen. Mit 4 einfachen Spielregeln.
Sagt gerne vorab Bescheid, ob ihr kommt und eine Idee mitbringt, dann können wir besser planen: philine@drama-koeln.de
Ihr könnt auch einfach als Feedbackgeber/in kommen, ohne selber etwas vorzustellen.
Und wenn Ihr ein Try Out habt, das mehr Zeit braucht, schreibt uns gerne auch vorher, dann können wir das einplanen.
Gefördert durch: Kulturamt Stadt Köln
Im November zeigen wir endlich wieder WOHNUNGSBESICHTIGUNG. Die interaktive Live-Begehung mit 3D-Sound und Performer*innen über das Wohnen und die Suche nach einer Wohnung wurde 2019 uraufgeführt und wird nun in einer aktualisierten Fassung gezeigt – Spielort ist erneut ein leerstehendes Haus in Köln.
Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

Wiederaufnahme gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln

Termine:
Di, 26.11. 2024, 19.30 Uhr
Do, 28.11.2024, 19.30 Uhr
Fr, 29.11. 2024, 19.30 Uhr
Sa, 30.11. 2024, 19.30 Uhr
Ort:
Wohnhaus in Köln-Lindenthal, die genaue Adresse wird 3 Tage vor der jeweiligen Vorstellung via Mail bekannt gegeben
Tickets:
www.rausgegangen.de
Kontakt für Rückfragen: wohnungsbesichtigung@drama-koeln.de bzw. Tel.: 0151/14912964

Welche Geräusche von der Welt würdet Ihr ins All schicken, um den Aliens da draußen von uns auf der Erde zu erzählen?
Genau das haben wir uns zu Beginn der Proben zu WONDERBOOM gefragt und angefangen mit Geräuschen und beweglichen Bluetooth-Boxen zu improvisieren.
Dabei waren wir nicht nur die, die Signale ins All schicken, sondern auch die Aliens, die versuchen das Empfangende zu interpretieren.
Für das Festival der darstellenden Künste wollen wir Euch mitnehmen, zurück in die erste Probephase dieses Projekts. Mutig stellen sich die Tänzer*innen erneut der Aufgabe, vor Publikum mit neuen Geräuschen, Atmos und den Wonderboom- Boxen das Unbekannte zu entdecken.
In der Ausstellungshalle der Feuerwache am 4. Oktober um 20h/21h/22h und 23h jeweils 15 Minuten
https://fddk.de/programm/wonderboom-where-it-started-impro-version/
Im November 2024 erwartet Euch die Wiederaufnahme von WOHNUNGSBESICHTIGUNG. Die zum Theaterfestival FAVORITEN 2020 eingeladene immersive Produktion stellt die mehr denn je drängende Frage, wie wir uns das Wohnen noch leisten können. In einem leerstehenden Haus in Köln wird sie vor Ort mit Euch verhandelt.
Bis dahin gibt es noch zwei weitere Feedbackabende, einen Abstecher mit einer Workshopversion vom KREIS (eingeladen zum Theaterfestival FAVORITEN 2022) und eine Improfassung von WONDERBOOM mit Julia Riera von MIRA und Drama Köln für das Festival der darstellenden Künste, Köln am 4.10. in der Alte Feuerwache Köln.
Bis dahin, eine schöne Sommerpause und herzliche Grüße
Philine Velhagen



Ein Tanzprojekt von Julia Riera (MIRA) und Philine Velhagen (Drama Köln)
Zwischen apokalyptischer Ekstase und Verzweiflung feiern vier letzte Partygäste eine scheinbar nie endende Weltabrissparty. Nicht wissend, was kommt, wollen sie etwas retten, das Zeugnis senden kann, in eine andere Zeit an einen Lichtjahre entfernten Ort. Sie fertigen Tonaufnahmen an, von ihrem Menschsein in dieser Welt. Wird je etwas da draußen diese Botschaften empfangen und verstehen? Oder sind sie selbst die Aliens, die ihre Welt nicht mehr verstehen?
Das Tanzprojekt WONDERBOOM bezieht sich auf ein wahres Ereignis. Die interstellaren Raumsonden Voyager I und Voyager II starteten 1977 in den Weltraum und sind immer noch unterwegs; mit an Bord goldene Datenplatten – in der Hoffnung hergestellt, etwaige intelligente Lebewesen könnten dadurch von der Menschheit und ihrer Position im Universum erfahren.
Alte Feuerwache, Köln:
21.3.2024 Uraufführung!
22.3.2024
23.3.2024
24.3.2024 (abgesagt wegen Krankheit)
Alte Feuerwache Köln – Ausstellungshalle, Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Ringlokschuppen, Mülheim an der Ruhr:
25.4.2024
28.4.2024
Ringlokschuppen Ruhr, Am Schloß Broich 38, 45479 Mülheim an der Ruhr
